Vergleichsturnier in Leipzig

von Redakteur Sportschule

Zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Saisonhöhepunkte beim NOFV-Länderpokal und DFB-Sichtungsturnier begrüßten die sächsischen U15-Junioren namenhafte Gegner zu einem Vergleichsturnier in der SFV-Sportschule.

Die sächsische U15-Landesauswahl lud vom 17. bis 20. April zum Vergleichsturnier in die Sportschule „Egidius Braun“ Leipzig. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus den Auswahlen der Landesverbände Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und natürlich dem Gastgeber Sachsen zusammen.

Das Team von Landestrainer Olaf Kaplick kam im ersten Spiel gegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei war die sächsische Auswahl größtenteils feldüberlegen, Manko war einzig die mangelnde Chancenverwertung.

1:0 siegten die Sachsen im zweiten Spiel gegen Bayern. In diesem ausgeglichenen Match war eine Einzelleistung spielentscheidend. Viele Akzente wurden nach vorne gesetzt, jedoch war das Team an der Mittellinie anfällig für Ballverluste.

Mehr Spielanteile hatte die sächsische Auswahl auch gegen Baden-Württemberg. Allerdings wurden klarste Chancen nicht genutzt und sich durch grobe individuelle Fehler zwei Gegentore eingefangen.

Gegen Berlin war die sächsische Auswahl chancenlos.

Die schwächste Turnierleistung war im vierten Spiel gegen die Auswahl aus Berlin zu beobachten. Dort verlor das Team den Faden und hatte den Jungs aus der Hauptstadt nichts entgegenzusetzen. Die Zweikampfführung war ungenügend und dadurch konnten auch kaum offensive Akzente gesetzt werden. Am Ende stand ein 3:1 Sieg für die Gäste auf der Anzeigetafel.

Im fünften und letzten Spiel konnten sich die Sachsen ein 0:0 erneut gegen Baden-Württemberg erkämpfen. In diesem Spiel war die sächsische Auswahl klar überlegen, es wurden gute Chancen herausgespielt, die leider erneut nicht genutzt wurden. In der Defensive stand man solide, war alleinig nur kurzzeitig anfällig für Konter.

Das Fazit ist trotz der durchwachsenen Ergebnisse zufriedenstellend. „Wir haben viele neue Erkenntnisse gewonnen und können nun schon viel zielgerichteter auf die finalen Maßnahmen wie NOFV-Pokal oder DFB-Länderpokal vorbereiten“, so Kaplick. 

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